Sackgasse Geisteswissenschaften?

Wird man als Geisteswissenschaftler später Taxifahrer? Oder ist die Situation auf dem Arbeitsmarkt doch besser als gedacht? Wir haben einen emotionslosen Blick auf die Zahlen geworfen und stellen euch die Ergebnisse unserer Analyse vor.

370.000 Geisteswissenschaftler in 81 Studienfächern

13 Prozent aller Studenten (373.246 Studenten) waren im Wintersemester 2018/19 in einem geisteswissenschaftlichen Studienfach eingeschrieben. Davon entfallen gut 40 Prozent auf die Fächer Anglistik/Englisch (47.097 Studenten), Germanistik (74.347 Studenten) und Geschichte (36.005).1 Insgesamt gibt es 81 Studienfächer, die den Geisteswissenschaften zuzuordnen sind. Die folgende Tabelle zeigt dir einen Ausschnitt davon:

Studienfach Anzahl Studenten
Germanistik/Deutsch 74.347
Anglistik/Englisch 47.097
Geschichte 36.005
Interdisziplinäre Studien (Schwerpunkt Sprach- & Kulturwissenschaften) 22.221
Philosophie 18.781
Evangelische Theologie, -Religionslehre 12.534
Kunstgeschichte, Kunstwissenschaften 11.984
... ...
Geschichte der Mathematik und Naturwissenschaft 34
Südslawisch 21
Baltistik 11
Niederdeutsch 8
Kaukasistik 4
Summe 373.246

Datenquelle: Studierende: Deutschland, Semester, Nationalität, Geschlecht, Studienfach (2019). Genesis Online-Datenbank. Statistisches Bundesamt. https://www-genesis.destatis.de/genesis//online/data?operation=table&code=21311-0003&levelindex=1&levelid=1572094857256 (Besucht am 26.10.2019).

Wenn man „Geisteswissenschaften” und „Arbeitsmarkt” oder auch nur „Geisteswissenschaften” googlelt, findet man viele Artikel, die mit dem vermeintlichen Vorurteil, dass Absolventen geisteswissenschaftlicher Studiengänge Probleme auf dem Arbeitsmarkt haben, aufräumen wollen. Doch meistens werden in diesen Artikeln nur die Erfolgsgeschichten einzelner Absolventen erzählt, sodass sich der kritische Leser im Anschluss fragt, ob diese Individuen nun die Regel oder die Ausnahme darstellen.

In diesem Post verzichten wir daher auf Anekdoten und konzentrieren uns stattdessen auf Logik und Statistiken. Wir analysieren die Gehälter von Geisteswissenschaftlern (Abschnitt Netto-Einkommen und Einstiegsgehälter), beleuchten die Gründe für diese Situation (Abschnitt Was sind die Gründe für die schlechte Arbeitsmarktsituation von Geisteswissenschaftlern?) und fragen uns abschließend, für wen ein geisteswissenschaftliches Studium infrage kommt (Abschnitt Für wen kommen die Geisteswissenschaften dennoch infrage?).

Netto-Einkommen und Einstiegsgehälter

Netto-Einkommen

Geisteswissenschaftler verdienen tatsächlich unterdurchschnittlich. Die folgende Grafik zeigt die Netto-Einkommen (nicht die Einstiegsgehälter!) von abhängig beschäftigten Absolventen verschiedener Studienfächer(gruppen). Die Daten stammen vom Mikrozensus 2017, bei dem das jeweilige Studienfach der Befragten aufgenommen wurde. Germanisten (-24 Prozent) und Kunstwissenschaftler (-33 Prozent) liegen mit ihren Einkommen deutlich unter dem Durchschnittsabsolventen. Im Fall von Historikern (-17 Prozent) und der Fächergruppe Sprach- und Kulturwissenschaften sowie Sport (-16 Prozent) ist dieser Einkommensabfall geringer ausgeprägt.2

Allerdings sind hierbei auch sämtliche Absolventen, die als Lehrer tätig sind, mit eingerechnet. Den Anteil der damaligen Lehramtsabsolventen haben wir durch den Anteil der Studenten geschätzt, die derzeit in dem jeweiligen Fach auf Lehramt studieren. Bei den Geisteswissenschaftler sind das im Wintersemester 2018/19 knapp 34 Prozent, bei den Kunstwissenschaften hingegen knapp 10 Prozent.3 Wenn man zusätzlich das durchschnittliche Nettogehalt eines Lehrers der Sekundarstufe I zugrundelegt, kann man ungefähr das Gehalt der Absolventen herausrechnen, die nicht auf Lehramt studiert haben (hervorgehoben durch die dunklen Balken).

Die Einkommensverluste fallen für diese Gruppe deutlich höher aus: Je nach Studienfach(gruppe) verdienen die Absolventen zwischen 28 und 41 Prozent weniger als der durchschnittliche Universitätsabsolvent. Auch in absoluten Zahlen bleiben die Unterschiede groß: Zwischen 900 und 1.200 Euro netto gehen den geisteswissenschaftlichen Absolventen verloren.

Monatliches Nettoeinkommen abhängig beschäftigter Absolventen in verschiedenen Studienfächer(gruppen)

Datenquelle: Akademikerinnen und Akademiker (2019). Berichte: Blickpunkt Arbeitsmarkt. Bundesagentur für Arbeit. S. 118f. https://statistik.arbeitsagentur.de/Statischer-Content/Arbeitsmarktberichte/Berufe/generische-Publikationen/Broschuere-Akademiker.pdf (Besucht am 26.10.2019). Studierende an Hochschulen: Wintersemester 2018/19 (2019). Fachserie 11 Reihe 4.1. Statistisches Bundesamt. S. 76. https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Bildung-Forschung-Kultur/Hochschulen/Publikationen/Downloads-Hochschulen/studierende-hochschulen-vorb-2110410198004.pdf?__blob=publicationFile (Besucht am 26.10.2019) / Eigene Berechnungen.

Einstiegsgehälter

Ein ähnliches Bild zeigt sich beim Blick auf die Einstiegsgehälter von Geisteswissenschaftlern. Das Deutsche Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW) hat die Absolventen verschiedener Jahrgänge (u. a. 2005, 2009 und 2013) zu verschiedenen Aspekten ihres Studien- und Berufslebens befragt. Darunter fielen auch Fragen zum Einstiegsgehalt.

Die erste Grafik stellt die Bruttogehälter von Bachelor-Absolventen verschiedener Studienfächern während ihrer ersten Tätigkeit gegenüber. Geisteswissenschaftliche Absolventen des Jahres 2013 verdienen beispielsweise 39 Prozent weniger als Ingenieurwissenschaftler und auch 23 Prozent weniger als der durchschnittliche Universitätsabsolvent.4 Vergleicht man die Daten mit denen vom Absolventenpanel 2009, fallen zwei Dinge auf: (1) Die Unterschiede zwischen den Gehältern bestanden, wenn auch weniger stark ausgeprägt, bereits damals und sind somit kein Sondereffekt eines einzelnen Absolventenjahrgangs. (2) Die Einstiegsgehälter von Geisteswissenschaftlern sind nicht so deutlich gestiegen wie die anderer Absolventen, sodass sich der Gehaltsunterschied vergrößert hat.

Diese Unterschiede bleiben auch bei den Master-Absolventen bestehen, wie in der zweiten Grafik zu erkennen ist. Auch hier verdienen die Geisteswissenschaftler 41 Prozent weniger als ihre ingenieur- und wirtschaftswissenschaftlichen Kollegen des Jahrgangs 2013. Gleichzeitig liegen sie auch ganze 36 Prozent unterhalb des durchschnittlichen Universitätsabsolventen.5 Ein Blick auf vergangene Jahre zeigt wie schon bei den Bachelorabsolventen, dass die Unterschiede auch in anderen Jahrgängen bestanden. Auffällig ist zudem, dass sich der bessere Abschluss nicht in einem merklich höheren Einstiegsgehalt niederschlägt. Der durchschnittliche Mehrverdienst lag für die Absolventen von 2013 bei gerade einmal 1.100 Euro. Der durchschnittliche Masterabsolvent konnte hingegen 8.300 Euro mehr erzielen als die Hochschulabgänger mit einem Bachelor.

Durchschnittliches Bruttojahresgehalt von Bachelor-Absolventen verschiedener Studienfächer während ihrer ersten Tätigkeit

Datenquelle: Fabian, G., Hillmann, J., Trennt, F., & Briedis, K. (2016). Hochschulabschlüsse nach Bologna. Werdegänge der Bachelor- und Masterabsolvent(inn)en des Prüfungsjahrgangs 2013. Forum Hochschule 1|2016. DZHW. S. 139. https://www.dzhw.eu/pdf/pub_fh/fh-201601.pdf (Besucht am 26.10.2019). Rehn, T., Brandt, G., Fabian, G., Briedis, K. (2011). Hochschulabschlüsse im Umbruch. Studium und Übergang von Absolventinnen und Absolventen reformierter und traditioneller
Studiengänge des Jahrgangs 2009. Forum Hochschule 17|2011. DZHW. S. 327. https://www.dzhw.eu/pdf/pub_fh/fh-201117.pdf (Besucht am 26.10.2019).

Durchschnittliches Jahresbruttogehalt von Master-Absolventen verschiedener Studienfächer während ihrer ersten Tätigkeit

Datenquelle: Fabian, G., Hillmann, J., Trennt, F., & Briedis, K. (2016). Hochschulabschlüsse nach Bologna. Werdegänge der Bachelor- und Masterabsolvent(inn)en des Prüfungsjahrgangs 2013. Forum Hochschule 1|2016. DZHW. S. 139. https://www.dzhw.eu/pdf/pub_fh/fh-201601.pdf (Besucht am 26.10.2019). Rehn, T., Brandt, G., Fabian, G., Briedis, K. (2011). Hochschulabschlüsse im Umbruch. Studium und Übergang von Absolventinnen und Absolventen reformierter und traditioneller
Studiengänge des Jahrgangs 2009. Forum Hochschule 17|2011. DZHW. S. 327. https://www.dzhw.eu/pdf/pub_fh/fh-201117.pdf (Besucht am 26.10.2019).

Was sind die Gründe für die schlechte Arbeitsmarktsituation von Geisteswissenschaftlern?

Es heißt, dass Geisteswissenschaftler für einen erfolgreichen Arbeitsmarkteinstieg „flexibel” und offen für „studienferne” Bereiche sein sollten. Das sollte einen direkt stutzig machen. Übersetzen könnte man diesen Ratschlag wie folgt:

Es gibt (fast) keine offenen Stellen, in denen eure Studienkenntnisse nachgefragt werden. Auf dem Arbeitsmarkt wird dieses Wissen einfach nicht belohnt. Daher müsst ihr euch zusätzlich neben dem Studium weitere Kenntnisse aneignen, mit denen ihr bei Bewerbungen tatsächlich punkten könnt. 

Doch warum tun sich Geisteswissenschaftler insbesondere beim Berufseinstieg so schwer? Es gibt mindestens vier Faktoren, die dazu beitragen:

  1. Das Studium vermittelt keine Fähigkeiten, die auf dem Arbeitsmarkt nachgefragt werden.
  2. Ein geisteswissenschaftlicher Studienabschluss sendet kein eindeutiges, positives Signal an potenzielle Arbeitgeber.
  3. Geisteswissenschaftliche Absolventen konkurrieren mit Berufseinsteigern aus vielen weiteren Studiengängen um dieselben Stellen.
  4. Einige Branchen, in denen sich Absolventen typischerweise bewerben, schrumpfen (z. B. Printmedien).

Kenntnisse, die niemand sucht

Geisteswissenschaftliches Wissen kann überaus interessant sein: Geschichtsstudenten erkennen beispielsweise im tagesaktuellen Geschehen Parallelen zu Episoden der Vergangenheit. Germanisten können ihre Urlaubslektüre weitaus differenzierter analysieren als der Durchschnittsleser. Philosophen verbinden die Simulationstheorie nicht nur mit dem Blockbuster Matrix, sondern können eine Verbindung zu verschiedenen Strömungen des Skeptizismus herstellen. Die Liste ließe sich beliebig fortsetzen.

Auf dem Arbeitsmarkt hingegen werden diese Kenntnisse nicht nachgefragt. Man muss eben kein Germanistik sein, um eine E-Mail orthografisch und grammatikalisch korrekt zu verfassen. Unternehmen interessieren sich für Fähigkeiten von Arbeitnehmern, mit denen sie den Unternehmenswert steigern können. Wenngleich auch diese Liste ist sehr lang ist, überschneidet sie sich leider nur selten mit der erstgenannten.

Dass sich Unternehmen nicht um Sprach- oder Geisteswissenschaftler reißen, zeigen Daten von der Bundesagentur für Arbeit: Im Verlauf des Jahres 2018 waren dort gerade einmal 1.400 Stellenangebote gemeldet, die sich explizit an Sprach- oder Geisteswissenschaftler wandten. Für Germanisten sowie andere Sprach- und Literaturwissenschaftler waren es lediglich 300 Stellen.6 Demgegenüber stehen insgesamt knapp 20.000 Hochschulabgänger der Geisteswissenschaften, die jedes Jahr auf den Arbeitsmarkt strömen.7 Es gibt also 14 mal mehr Absolventen als offene Stellen. Ein gutes Drittel der Geisteswissenschaftler hat laut DZHW auch fünf nach dem Bachelorabschluss noch keinen Job gefunden, der ihrer fachlichen Qualifikation8 oder auch nur einer universitären Ausbildung9 entspricht.

Unklare Signale

Natürlich gibt es auch andere Studienfächer, bei denen die Studienkenntnisse für den späteren Beruf nicht oder nur teilweise relevant sind. Ein gutes Beispiel ist das BWL-Studium. Im Bachelor lernt man von allem ein bisschen: Rechnungswesen, Marketing, Investition und Finanzierung sowie Organisation stehen beispielsweise auf dem Stundenplan. Im späteren Beruf benötigt man vielleicht noch 20 Prozent der erlernten Kenntnisse, da man sich in der Regel auf einen dieser Bereiche spezialisiert.

Noch extremer ist die Situation für Quereinsteiger. Ein Ingenieur, der bei einer Strategieberatung ansteigt, oder ein Mathematiker, der eine Karriere im Bereich Softwareentwicklung beginnt, kann fast keine seiner Studienkenntnisse anwenden. Doch warum gelingt diesen Gruppen der Quereinstieg in der Regel besser als einem jungen Geisteswissenschaftler?

Der Unterschied liegt in dem Signal, das der jeweilige Studienabschluss sendet. Grundsätzlich muss man zwei Dinge über die Signalwirkung eines Studiums wissen:

  • Der Abschluss eines kompetitiven oder komplexen Studiengangs sendet ein positives Signal an potenzielle Arbeitgeber. Begehrte Universitäten können es sich leisten, bei der Bewerberauswahl selektiv zu sein. Insbesondere bei beliebten Bachelor- oder Masterprogrammen liegt die Akzeptanzquote oft bei fünf Prozent oder niedriger. Nur wer intelligent und diszipliniert ist, hat eine Chancen auf einen Studienplatz. Das wissen auch die Unternehmen, die Absolventen von diesen Hochschulen rekrutieren. Insofern bieten Universitäten mit ausgezeichnetem Ruf den Unternehmen eine Art Vorselektion an: Sie können sich relativ sicher sein, dass deren Absolventen eine gewisse Mindestqualität mitbringen. Dasselbe gilt für besonders komplexe Studiengänge (z. B. Mathematik, Informatik, Elektrotechnik etc.). Hier wird zwar bei der Zulassung nicht stark gefiltert, dafür jedoch im Studium selbst. Zusätzlich gibt die Abschlussnote einen weiteren Hinweis über die Qualität des Absolventen.
  • Das Signal wird umso wichtiger, je geringer der Anteil der Kenntnisse ist, die man tatsächlich später im Beruf verwenden kann. Wenn man im späteren Beruf nur einen Bruchteil der Studienkenntnisse benötigt und vor allem ein schneller Lerner sein muss, um sich neues Wissen „on-the-job“ anzueignen, ist das Signal deutlich wichtiger als die konkreten Studieninhalte des Studiums. In diesen Studienfächern spielt dann das Renommee der Hochschule eine besondere Rolle, da den Unternehmen die strenge Auslese der Kandidaten bekannt ist. Das erklärt beispielsweise, weshalb der Name der Universität unter BWL-Absolventen eine größere Rolle als unter Informatik-Absolventen einnimmt: Für erstere ist er ein wichtiger Faktor, der ihnen ein interessanteres Profil auf dem Arbeitsmarkt verschafft.

Und hier liegt das Problem eines geisteswissenschaftlichen Studiums: Es sendet kein klares Signal, da die Kompetitivität und (wahrgenommene) Komplexität fehlt. Geisteswissenschaftliche Studiengänge filtern längst nicht so stark wie etwa die Top-Studiengänge an angesehenen wirtschaftswissenschaftlichen Fakultäten, sodass die Vorselektion entfällt. Natürlich sind viele geschichtliche oder philosophische Fragestellungen ebenfalls hochkomplex. Allerdings zählt vielmehr die wahrgenommene Komplexität auf Unternehmensseite als die tatsächliche im Studium. Und da haben geisteswissenschaftliche Studiengänge eben häufig den Ruf der substanzlosen „Laberfächer”.

Die Reise nach Jerusalem

Bestimmt kennst du aus deiner Kindheit das Spiel „Reise nach Jerusalem”. Dafür werden Stühle im Kreis angeordnet und die Teilnehmer stellen sich um diese herum auf. Dabei gibt es mindestens einen Stuhl weniger als Teilnehmer. Wenn die Musik ertönt, bewegen sich die Spieler im Kreis um die Stühle. Sobald die Musik stoppt, müssen sie sich auf einen freien Stuhl setzen. In jeder Spielrunde scheidet also ein Mitspieler aus, der keinen Stuhl gefunden hat.

Was hat dieses Spiel mit der Situation von jungen Geisteswissenschaftler zu tun? Auch sie versuchen, auf diesen Stühlen Platz zu nehmen (=einen Arbeitsplatz zu ergattern), sowie die Musik stoppt (=sobald das Studium beendet ist). Und genau wie im Spiel gibt es nicht ausreichend Stühle für alle Mitspieler. Im Gegensatz zum Spiel werden bei den Geisteswissenschaftlern die „Stühle” jedoch aus einem anderen Grund knapp: Es kommen bei konstanter Anzahl der Stühle immer mehr Mitspieler (=Absolventen) hinzu.

Das zeigt sich beispielsweise an den 1.400 offenen Stellen für Sprach- und Geisteswissenschaftler, denen 20.000 Hochschulabgänger gegenüberstehen.10 Auch wenn die Anzahl der geisteswissenschaftlichen Studenten innerhalb der letzten Jahre gesunken ist, wird sich die Konkurrenzsituation vermutlich nicht merklich entspannen. Wie die unten aufgeführte Grafik für Sprach- und Kulturwissenschaftler zeigt, strömt der Großteil von ihnen (65 Prozent) daher in studienferne Branchen.

So arbeiten etwa 28.000 Sprach- und Kulturwissenschaftler in der Medienbranche, weitere 19.000 in der öffentlichen Verwaltung und 13.000 als Übersetzer und Dolmetscher.11 Knapp 190.000 Personen sind in nicht ansatzweise mit der Studienrichtung verwandten Branchen tätig. Dabei steht man dann den folgenden Problemen gegenüber:

  • Man konkurriert nicht nur mit Geisteswissenschaftlern, sondern auch mit Absolventen anderer Studienfächer. Wer in die Medienbranche oder den Journalismus möchten, streitet sich etwa mit Absolventen der Medienwissenschaften, des Publizismus und Journalismus. Personen, die einen Job im Marketing oder Vertrieb suchen, müssen sich mit Absolventen wirtschaftswissenschaftlicher Studienfächer messen.
  • Oft hat man gegen besser qualifizierte Bewerber das Nachsehen. Stell dir vor, dass du mit einem BWL-Absolventen um eine Stelle im Marketing konkurrierst: Im Gegensatz zu dir bringt er beispielsweise bereits erste Kenntnisse im Marketing mit und hat vielleicht auch bereits ein bis zwei relevante Praktika in dem Bereich absolviert. Daher muss man als Exot ohne Erfahrungen mit vielen Absagen rechnen und hat gleichzeitig eine schlechte Verhandlungsposition für ein solides Gehalt. Umgekehrt kann das einstellende Unternehmen ein niedriges Einstiegsgehalt nämlich mit dem Argument rechtfertigen, dass man die Fähigkeiten des Bewerbers nicht wirklich einzuschätzen weiß.

Erwerbstätige mit einem Studienabschluss der Sprach- oder Kulturwissenschaften nach Branchen

Datenquelle: Akademikerinnen und Akademiker (2019). Berichte: Blickpunkt Arbeitsmarkt. Bundesagentur für Arbeit. S. 117. https://statistik.arbeitsagentur.de/Statischer-Content/Arbeitsmarktberichte/Berufe/generische-Publikationen/Broschuere-Akademiker.pdf (Besucht am 26.10.2019).

Mehr Absolventen, weniger offene Stellen

Kommen wir noch einmal auf das Spiel „Reise nach Jerusalem” zurück: In unserem vorherigen Beispiel entsprang das Ungleichgewicht zwischen Spielern und Stühlen durch mehr und mehr Mitspieler. In der Realität ist die Situation in vielen Branchen jedoch noch dramatischer: Es strömen nicht nur mehr Teilnehmer aufs Spielfeld, sondern gleichzeitig reduziert sich auch die Anzahl der Stühle. Einer schrumpfenden Anzahl der Stühle entspricht in der Realität eine schrumpfende Anzahl der zu besetzenden Stellen. Je nach Branche können dafür unterschiedliche Kräfte sorgen. Oft sind ein struktureller Rückgang des Wirtschaftszweigs oder die Automatisierung von Tätigkeiten der Grund für Arbeitsplatzverluste. Die zwei folgenden Beispiele beziehen sich auf zwei Bereiche, in denen sich traditionell viele Geisteswissenschaftler bewerben: Printmedien und Übersetzungsdienstleistungen.

Traditionelle Medien (insb. Printmedien)

Bevor es das Internet gab, hatten traditionelle Medien ein Aufmerksamkeits-Monopol. Wer etwas über die Welt (oder seine Stadt) erfahren wollte, musste den Fernseher einschalten oder eine Zeitung abonnieren. Heute, 25 Jahre nach dem Beginn des Internets, kämpfen viele ehemalige Monopolisten um ihre Marktanteile. Sie konkurrieren mit Online-Plattformen um die Aufmerksamkeit ihrer potenziellen Leser und Zuschauer.

Für die Printmedien ist die Entwicklung schon heute bedrohlich. 1954 gab es in Deutschland noch 225 Tageszeitungen, 60 Jahre später sind es nur noch 129 Tageblätter.12 Auch die Gesamtauflage der Tageszeitungen ist seit 1991 kontinuierlich gefallen. Wurden 1991 noch 27,3 Millionen Exemplare verkauft, waren es 2016 nur noch 15,3 Millionen.13 Das entspricht einem Rückgang von 44 Prozent. In den letzten Jahren scheint sich diese Entwicklung noch weiter beschleunigt zu haben. Die drei größten deutschen Tageszeitungen haben jeweils stark rückläufige Abonnentenzahlen und Einzelverkäufe:

Die Bild-Zeitung hat sowohl absolut als auch relativ betrachtet den stärksten Auflagenschwund zu verzeichnen: Innerhalb von nur vier Jahren (zwischen 2015 und 2019) schrumpfte die Auflage von gut 2 Millionen auf knapp 1,3 Millionen.14 Das entspricht einem Rückgang von insgesamt 37 Prozent. Die Zahlen beziehen sich übrigens auf die Gesamtauflage (Digital und Print), sodass die Verluste im Printgeschäft nicht ansatzweise durch wachsende Digitalverkäufe aufgefangen werden konnten.

Auf Talfahrt sind ebenfalls die Auflagen der Süddeutschen Zeitung (-14 Prozent seit 2015) und der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (-17 Prozent seit 2015)15, auch wenn die Rückgänge nicht ganz so dramatisch wie bei der Bild-Zeitung sind. Dabei stehen die drei größten deutschen überregionalen Tageszeitungen nur stellvertretend für einen Trend, der die gesamte Branche trifft: Eine kurze Web-Recherche zeigt, dass regionale und überregionale Tageblätter gleichermaßen rückläufige Abonnentenzahlen verzeichnen.

Das sind natürlich schlechte Neuigkeiten für alle Geisteswissenschaftler, die sich eine Zukunft im (Print-)Journalismus aufbauen möchten.

Auflagen der drei größten überregionalen Tageszeitungen im Zeitverlauf (nur Abo+EV)

Jahr Bild Süddeutsche Zeitung Frankfurter Allgemeine
2015 2.058.859 (100%) 330.354 (100%) 232.234 (100%)
2016 1.816.387 (-11,8%) 315.224 (-4,6%) 218.070 (-6,1%)
2017 1.621.531 (-10,7%) 305.035 (-3,2%) 204.013 (-6,4%)
2018 1.422.828 (-12,3%) 298.466 (-2,2%) 199.971 (-2,0%)
2019 1.291.147 (-9,3%) 284.981 (-4,5%) 193.409 (-3,3%)

Datenquelle: Schröder, J. IVW-Blitz-Analyse Zeitungen: Welt bricht völlig ein, Zeit und Handelsblatt wachsen dank Digital-Lesern. meedia.de, 20. April, 2019. https://meedia.de/2019/04/18/ivw-blitz-analyse-zeitungen-welt-bricht-voellig-ein-zeit-und-handelsblatt-wachsen-dank-digital-lesern/ (Besucht am 26.10.2019). Schröder, J. IVW-Blitz-Analyse der überregionalen Zeitungen: Bild, Welt und BamS große Verlierer, Handelsblatt, taz und Zeit stabil. meedia.de, 19. Juli, 2018. https://meedia.de/2018/07/19/ivw-blitz-analyse-der-ueberregionalen-zeitungen-bild-welt-und-bams-grosse-verlierer-handelsblatt-taz-und-zeit-stabil/ (Besucht am 26.10.2019). Schröder, J. IVW-Blitz-Analyse Zeitungen: Bild, BamS und WamS verlieren mehr als 10%, Gewinne für die Junge Freiheit und den Freitag. meedia.de, 24. April, 2017. http://meedia.de/2017/04/24/ivw-blitz-analyse-tages-und-wochenzeitungen-bild-bams-und-wams-verlieren-mehr-als-10-gewinne-fuer-die-junge-freiheit-und-den-freitag/ (Besucht am 26.10.2019); Schröder, J. IVW-Blitz-Analyse Zeitungen: Welt stürzt um 17,6% ab, vier Gewinner bei den Wochenendzeitungen. meedia.de, 20. April, 2016.
http://meedia.de/2016/04/20/ivw-blitz-analyse-zeitungen-welt-stuerzt-um-176-ab-vier-gewinner-bei-den-wochenzeitungen/ (Besucht am 26.10.2019).

Gleichzeitig verschlechtert sich das Anzeigengeschäft, da viele Unternehmen ihre Marketingbudgets neu ausrichten und mehr Geld für Social-Media-Marketing und digitales Branding ausgeben. Diese Entwicklung lässt sich auch an den Einstiegsgehältern ablesen: Im Volontariat erhält man selbst bei überregionalen Medien und mit abgeschlossenem Hochschulstudium nur zwischen 1.000 und 2.000 Euro brutto im Monat. Und auch danach liegen die Einstiegsgehälter meistens nur bei 2.000 bis 3.000 Euro brutto.16

Viele Zeitungen nutzen Volontäre und Praktikanten als günstige Schreibkräfte, um trotz sinkender Umsätze profitabel zu bleiben und gleichzeitig die Zeitungsseiten zu füllen. Journalismus ist trotzdem noch immer eine beliebte Zukunftsoption unter jungen Menschen. Damit steigt das Angebot auf dem Arbeitsmarkt, während die Nachfrage weiter fällt.

Übersetzungsdienstleistungen

40.000 Übersetzer arbeiten in Deutschland17, viele davon sind Geisteswissenschaftler (z. B. Germanisten). Trotz insgesamt steigender Nachfrage nach Übersetzungen herrscht in der Branche enormer Preisdruck. Der Grund dafür liegt in den sich stetig verbessernden maschinellen Übersetzungsprogrammen. Noch vor wenigen Jahren waren die meisten dieser Übersetzungen etwas „stümperhaft”. Fast kein Satz wurde fehlerfrei übersetzt. Insbesondere bei steigender Komplexität war der Output der Computer-Algorithmen eher unterhaltsam als hilfreich.

Doch diese Zeiten sind vorbei. Nicht nur Google Translate, sondern auch Dienste wie das Kölner Startup „Deepl” bieten solide übersetzte Texte. Die Vorteile maschineller Übersetzungen liegen auf der Hand: Sie sind sofort verfügbar und kostenfrei (oder zumindest deutlich günstiger als ihr menschliches Pendant). Zudem können sie beliebig große Datenmengen übersetzen. Den Übersetzern bleibt zunehmend nur noch das sogenannte Post-Editing: Sie optimieren die von Robotern übersetzten Texte, entfernen einzelne Fehler und arbeiten Nuancen heraus. Doch natürlich ist der Arbeitsaufwand dafür deutlich geringer als für Vollübersetzungen, was sich am Ende auch in einem deutlich geringeren Abrechnungsbetrag bemerkbar macht. Schließlich ist damit zu rechnen, dass die Qualität automatischer Übersetzungen weiter steigt, sodass die verbleibende Arbeit für die Übersetzungsprofis zunehmend erodiert.

Als Hochschulabgänger, der in der Branche Fuß fassen möchte, befindest du dich daher leider oft in einer doppelt schwierigen Situation: Einerseits sinkt die Nachfrage bei Unternehmen und Privatpersonen, andererseits steigt die Konkurrenz auf der Seite der Bewerber, da nach wie vor viele Absolventen aus diesem und verwandten Fächern auf den Arbeitsmarkt strömen.

Für wen kommen die Geisteswissenschaften dennoch infrage?

Nach dieser recht düsteren Arbeitsmarktanalyse stellt sich die Frage, wer überhaupt ein geisteswissenschaftliches Studium ins Auge fassen sollte. Unserer Meinung nach sollte man sich nur dann ernsthaft mit einer geisteswissenschaftlichen Laufbahn auseinandersetzen, wenn man die folgenden Punkte akzeptiert bzw. erfüllt:

  1. Wahrscheinlich ein niedriges Einkommen zu erzielen (insbesondere in den ersten Berufsjahren) und möglicherweise recht lange nach einer Stelle zu suchen.
  2. Unbedingt in dem jeweiligen Beruf Fuß fassen zu wollen (also die Studienkenntnisse etwa in einer späteren Laufbahn als Professor einsetzen zu wollen).
  3. Ein extrem ausgeprägtes Interesse am Fach mitzubringen.

Für alle anderen ist es in der Regel klüger, ihre geisteswissenschaftlichen Interessen stattdessen als Hobby zu verfolgen.

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Referenzen und Erläuterungen

  1. Studierende: Deutschland, Semester, Nationalität, Geschlecht, Studienfach (2019). Genesis Online-Datenbank. Statistisches Bundesamt. https://www-genesis.destatis.de/genesis//online/data?operation=table&code=21311-0003&levelindex=1&levelid=1572094857256 (Besucht am 26.10.2019).
  1. Akademikerinnen und Akademiker (2019). Berichte: Blickpunkt Arbeitsmarkt. Bundesagentur für Arbeit. S. 118f. https://statistik.arbeitsagentur.de/Statischer-Content/Arbeitsmarktberichte/Berufe/generische-Publikationen/Broschuere-Akademiker.pdf (Besucht am 26.10.2019).
  1. Studierende an Hochschulen: Wintersemester 2018/19 (2019). Fachserie 11 Reihe 4.1. Statistisches Bundesamt. S. 76. https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Bildung-Forschung-Kultur/Hochschulen/Publikationen/Downloads-Hochschulen/studierende-hochschulen-vorb-2110410198004.pdf?__blob=publicationFile (Besucht am 26.10.2019)
  1. Fabian, G., Hillmann, J., Trennt, F., & Briedis, K. (2016). Hochschulabschlüsse nach Bologna. Werdegänge der Bachelor- und Masterabsolvent(inn)en des Prüfungsjahrgangs 2013. Forum Hochschule 1|2016. DZHW. S. 139. https://www.dzhw.eu/pdf/pub_fh/fh-201601.pdf (Besucht am 26.10.2019).
  1. Ibid.
  1. Akademikerinnen und Akademiker (2019). Berichte: Blickpunkt Arbeitsmarkt. Bundesagentur für Arbeit. S. 119. https://statistik.arbeitsagentur.de/Statischer-Content/Arbeitsmarktberichte/Berufe/generische-Publikationen/Broschuere-Akademiker.pdf (Besucht am 26.10.2019).
  1. Bildung und Kultur: Prüfungen an Hochschulen 2017. Fachserie 11 Reihe 4.2. Statistisches Bundesamt. S. 13. https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Bildung-Forschung-Kultur/Hochschulen/Publikationen/Downloads-Hochschulen/pruefungen-hochschulen-2110420177004.pdf?__blob=publicationFile (Besucht am 26.10.2019).
  1. Fachlicher Qualifikation entsprechend bedeutet in diesem Zusammenhang, dass der Beruf eine Ausbildung im Studienbereich verlangt (diese Bedingung wäre zum Beispiel für einen Deutschlehrer gegeben, der Germanistik studiert hat).
  1. Hiermit ist gemeint, dass die ausgeübte Tätigkeit hinreichend komplex ist und typischerweise von Personen mit einem Hochschulabschluss ausgeübt wird.
  1. Akademikerinnen und Akademiker (2019). Berichte: Blickpunkt Arbeitsmarkt. Bundesagentur für Arbeit. S. 119. https://statistik.arbeitsagentur.de/Statischer-Content/Arbeitsmarktberichte/Berufe/generische-Publikationen/Broschuere-Akademiker.pdf (Besucht am 26.10.2019). Bildung und Kultur: Prüfungen an Hochschulen 2017. Fachserie 11 Reihe 4.2. Statistisches Bundesamt. S. 13. https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Bildung-Forschung-Kultur/Hochschulen/Publikationen/Downloads-Hochschulen/pruefungen-hochschulen-2110420177004.pdf?__blob=publicationFile (Besucht am 26.10.2019).
  1. Akademikerinnen und Akademiker (2019). Berichte: Blickpunkt Arbeitsmarkt. Bundesagentur für Arbeit. S. 117. https://statistik.arbeitsagentur.de/Statischer-Content/Arbeitsmarktberichte/Berufe/generische-Publikationen/Broschuere-Akademiker.pdf (Besucht am 26.10.2019).
  1. https://de.statista.com/statistik/daten/studie/36376/umfrage/anzahl-von-tageszeitungen-in-deutschland-seit-1965/ (Besucht am 26.10.2019).
  1. Statista (2017). Entwicklung der verkauften Auflage der Tageszeitungen in Deutschland in ausgewählten Jahren von 1991 bis 2016 (in Millionen Exemplaren). statista.com. https://de.statista.com/statistik/daten/studie/72084/umfrage/verkaufte-auflage-von-tageszeitungen-in-deutschland/ (Besucht am 26.10.2019).
  1. Schröder, J. IVW-Blitz-Analyse Zeitungen: Welt bricht völlig ein, Zeit und Handelsblatt wachsen dank Digital-Lesern. meedia.de, 20. April, 2019. https://meedia.de/2019/04/18/ivw-blitz-analyse-zeitungen-welt-bricht-voellig-ein-zeit-und-handelsblatt-wachsen-dank-digital-lesern/ (Besucht am 26.10.2019). Schröder, J. IVW-Blitz-Analyse der überregionalen Zeitungen: Bild, Welt und BamS große Verlierer, Handelsblatt, taz und Zeit stabil. meedia.de, 19. Juli, 2018. https://meedia.de/2018/07/19/ivw-blitz-analyse-der-ueberregionalen-zeitungen-bild-welt-und-bams-grosse-verlierer-handelsblatt-taz-und-zeit-stabil/ (Besucht am 26.10.2019). Schröder, J. IVW-Blitz-Analyse Zeitungen: Bild, BamS und WamS verlieren mehr als 10%, Gewinne für die Junge Freiheit und den Freitag. meedia.de, 24. April, 2017. http://meedia.de/2017/04/24/ivw-blitz-analyse-tages-und-wochenzeitungen-bild-bams-und-wams-verlieren-mehr-als-10-gewinne-fuer-die-junge-freiheit-und-den-freitag/ (Besucht am 26.10.2019); Schröder, J. IVW-Blitz-Analyse Zeitungen: Welt stürzt um 17,6% ab, vier Gewinner bei den Wochenendzeitungen. meedia.de, 20. April, 2016. http://meedia.de/2016/04/20/ivw-blitz-analyse-zeitungen-welt-stuerzt-um-176-ab-vier-gewinner-bei-den-wochenzeitungen/ (Besucht am 26.10.2019).
  1. Ibid.
  1. Siehe Trainee.de. Gehalt im Volontariat – Was ist üblich? http://www.trainee.de/ratgeber/volontariat/gehalt/ (Besucht am 26.10.2019); Trainee-geflüster.de. Gehalt und Tarif: Vergütung im Volontariat. 17. Mai, 2017. https://www.trainee-gefluester.de/tipps/volontariat/verdienst (Besucht am 05.04.2019); Gehaltsreporter. Gehalt Journalist https://gehaltsreporter.de/gehaelter-von-a-bis-z/marketing-kommunikation/Journalist.html (Besucht am 26.10.2019).
  1. Aktuelle Zahlen zum Übersetzungsmarkt in Deutschland: 12 Prozent Wachstum (2012, September 29). Uepo.de Das Übersetzerportal. https://uepo.de/2012/09/29/aktuelle-zahlen-zum-ubersetzungsmarkt-in-deutschland-12-prozent-wachstum/ (Besucht am 26.10.2019).